Sonntag, 23. April 2017



Heute nehme ich euch noch mal auf eine Kirmes mit - zur Palmkirmes nach Recklinghausen.
Immer nur Natur und Blümchen zeigen mag ich nicht... zwar hat sich die letzte Zeit sehr mit Aktivitäten gefüllt, vor allem mit Feierlichkeiten, aber darüber möchte ich nicht posten.
Wie ihr vielleicht wisst, machen mein Freund und ich schon mal ganz gerne einen Bummel über eine große Kirmes. Die Palmkirmes hat ihren Namen von Palmsonntag.
Es war heute vor zwei Wochen herrlich mildes Wetter, da habe ich direkt mal meine neue Frühlingsbluse angezogen, Klamottentechnisch richte ich mich immer sehr nach dem Wetter... das schlägt sich dann auch immer auf die Farbwahl nieder. Und etwas Warmes um den Hals muss auch immer sein, da bin ich sehr empfindlich.

Vor mehr als 600 Jahren erblickte die Palmkirmes in Recklinghausen das Licht der Welt. Damals fand die Palmkirmes noch in der Altstadt auf dem Altstadtmarkt statt und wurde als christliches Fest zu Palmsonntag gefeiert. Speisen, Getränke, Blumen und Vieh standen zur Auswahl, von Karussells noch keine Spur. Gaukler und Zauberer unterhielten das Publikum. Die Palmkirmes wurde als Kirchenweihe mit einem Fest begangen, zu dem auch Händler und Kaufleute herbeiströmten. Die “Kirmes” wandelte sich im Laufe der Jahrzehnte zum Jahrmarkt.
Fahrendes Volk, Gaukler und Spielleute eilten nach Recklinghausen; denn hier im Herzen des Vestes, bereitete sich die Bevölkerung auf den Frühling vor: Für die Ackerbestellung wurden Geräte gekauft, für das Osterfest Stoffe für neue Kleider.
Zwei Unterbrechungen erlebte die Palmkirmes in Recklinghausen. Zwischen 1891 und 1935 und zwischen 1939 und 1949. Dann feierten die Recklinghäuser wieder jährlich drei Tage lang in der Innenstadt und auf den Wällen ihr traditionelles Fest. Die Zunahme des Verkehrs in den 50er Jahren machte eine Verlegung der Palmkirmes notwendig. 1956 fand sie erstmals auf dem Saatbruchgelände statt. 1957 wurde sie auf neun Tage verlängert.
Seit den 1970er Jahren heißt es auf der Palmkirmes stets höher, schneller, weiter. Neue Techniken ermöglichen seitdem immer wieder neue Fahrerlebnisse auf Achterbahnen und Rundfahrgeschäften. In den 1980er Jahren begeisterte die erste transportable Loopingachterbahn Tausende Besucher. Die Schlange an der Kasse war mehrere dutzend Meter lang. Auch Überschlagkarusselss wie Enterprise sorgten für Nervenkitzel.
Ende der 1990er begann der Siegeszug des Internet und die Palmkirmes war eines der ersten Volksfeste bundesweit, welche sich mit einer eigenen Homepage im Netz präsentiere – damals noch nahezu unter Ausschluß der Öffentlichkeit da nur jeder 20. über einen Internetanschluß verfügte. Zwischenzeitlich ist die Website nicht mehr wegzudenken und wird durch die sozialen Medien wie Facebook, Twitter und co. von täglich mehreren Tausend Usern abgerufen.
 Mit rund einer Million Besucherinnen und Besuchern zählt die Palmkirmes heute zu den meistbesuchten großen Jahrmärkten im Ruhrgebiet und wird in einem Atemzug mit der Cranger Kirmes und der Sterkrader Fronleichnamskirmes genannt. Seit 2009 beginnt die Palmkirmes auf einem Freitag und dauert somit 10 Tage.

Über 170 Fahrgeschäfte, Belustigungen, Schießgeschäfte, Ausspielungen, Verkaufsgeschäfte, Imbiss- und Ausschankbetriebe bieten mit fast 2.000 Frontmetern Unterhaltung, Spaß und Anregung für jedes Alter. Und häufig erlebt eine neue Kirmesattraktion ihre Premiere, denn mit der Palmkirmes beginnt die Kirmessaison im Ruhrgebiet.














Ich hoffe, der Kirmesbesuch hat euch Spaß gemacht und ihr konntet es auch mit Kinderaugen sehen. Muss doch herrlich sein, im Kettenkarussel zu fliegen... in den nostalgischen Himmel zu gucken,,, oder in den echten,, stahlblauen...




Ein Blick zurück auf das Riesenrad.
Heute geht es zur kleineren Osterkirmes am Köln-Deutzer Rheinufer, 
Auch über diese Kirmes gehen wir am Nachmittag mal drüber. Das Riesenrad fotografieren. 😊










Samstag, 15. April 2017

Frohe Ostern


Am gestrigen Karfreitag habe ich meine Goldhasen ins Freie gelassen...
Familienausflug sozusagen.

Die letzten weißen Narzissen habe ich in Szene gesetzt und ein ein Stündchen im Garten fotografiert. Die vielen Bilder, vor allem von der Obstblüte, muss ich noch verarbeiten und zeige sie demnächst.




Meine Senioren hatten wohl alle die gleiche Idee - und beschenkten mich mit Goldhasen, daher kam mr die kleine Idee, sie auszupacken und ins Gras zu setzen.
Ich habe zum ersten Mal sogut wie gar keine Osterdekoration. In der letzten Zeit habe ich viel arbeiten müssen und abends war ich einfach zu müde um auf den Speicher zu gehen und die Osterdeko runter zu tragen.

Ich freue mich auf die Feier der Osternacht in unserer Kirche morgen früh um sechs Uhr.
Wir singen im Chor eine neue Messe, die frisch und modern klingt. Wenn es in der Kirche langsam hell wird und beim Gloria alle Geläute angehen... dann ist für mich Ostern. Und natürlich freue ich mich auf meine Familie und unser gemeinsames Essen am 2. Ostertag.










Ich wünsche euch allen ein schönes Osterfest!
Ganz liebe Grüße!

Marita

Donnerstag, 13. April 2017

Ein Sonntag in Köln

Wie kann ein perfekter Sonntag in Köln aussehen?
Früh aufstehen, schönes Wetter, der Dom, der Rhein und ein leckerer Cappuccino...und mit lieben Menschen unterwegs.

Die Fotos sind vom 2. April, ich bin einfach nicht eher zum Bloggen gekommen.
Das Tochterkind, ganz frisch in die große Stadt am Rhein gezogen, hatte vorgeschlagen, mal über den großen Flohmarkt am Rheinufer zu gehen und Ausschau nach schönen Dingen zu halten.





Harte Verhandlungen...
das was wir suchten, haben wir gefunden: einen alten Koffer aus den 40er Jahren und alte Bilderrahmen sowie eine kleine Emaillekanne.


Der Flohmarkt zieht sich am Rhein entlang, an der Bastei trafen wir eine bekannte Kölner Künstlerin, die in unserem Dorf wohnt und an ihrem Stand ihre Keller-bzw. Garagenfunde anbot.. für mich war ein kleines mintfarbenes Tellerchen ein guter Kauf...


Hinter der Bastei ist ein Hochhaus-Komplex mit interessanter Struktur.




Wieder zurück am Dom, nach einem leckeren Mittagessen in der Kölner Altstadt, waren wir beeindruckt von den vielen Europa-Freunden, 
3500 Leute, die am Roncallli.Platz neben dem Dom für ein friedliches Miteinander demnonstrierten.´
Weil so herrliches Wetter war, fuhren wir noch nach Köln-Ehrenfeld zum weltbekannten Melaten-Friedhof.



Ganz angetan war ich von den niedlichen Eichhörnchen die nach ihren versteckten Nüssen suchten.



 Kurzes Innehalten am Grab von Guido Westerwelle



und am Grab von "Zik", einen sehr bekannten Kölner Fotografen.

    


Ich bin das erste Mal auf dem Melaten-Friedhof gewesen. 
Aber bestimmt nicht zum letzten Mal. 

Ich hoffe, der Ausflug hat euch gefallen. 

Liebe Grüße
Marita


Montag, 3. April 2017

Monatscollage März



Im März ist der Frühling eingezogen!
Neben all dem, was sich sonst so in diesem Monat ereignet hat,
habe ich über dieses Themen berichtet:

- der Frühling ist mit zarten Weidenkätzchen, Krokussen und Buschwindröschen eingezogen
- der Pfau aus dem Dorf besuchte mehrmals und ein Reh stand erstmals in meinem Garten
- im Garten den Kampf dem Giersch und dem Moos im Rasen angesagt
- bein Besuch im Park der Burg Dattenfeld schöne Impressionen fotografiert
- und beim Gedenkgottesdienst "Bombenangriff vor 75 Jahren in Köln-Longerich" berührende            Momente erlebt.

verlinkt bei Birgitts "Erfreulichkeiten" 

Mittwoch, 29. März 2017

Im Garten

... hab ich in letzter Zeit viel Zeit verbracht.
Im Sommer, wenn auf unserer "Festwiese" die großen Feierlichkeiten stattfinden, möchte ich mein Grundstück in einem sagen wir mal "gepflegten" Zustand haben. Da kann man mit den Vorbereitungen nicht früh genug anfangen, zumal ich eine sehr große Fläche habe. 

Als erstes habe ich mit diesem Beet angefangen. Komplett umgegraben und vom lästigen Giersch befreit. In der Mitte stand seit über zwei Jahrzehnten eine riesige Staude, die mein Freund ausgebuddelt hat und vielleicht am Kompost zu neuer Blüte kommt.
Der Giersch fühlte sich sehr wohl unter dem Apfelbaum... ich musste schon sehr tief graben um die quer laufenden Wurzelstränge zu erwischen... aber nach ein paar Stündchen verteilt auf mehrere Tage, ist er nun eleminiert. Aber ich habe noch einige Beete vor mir... nicht alle mit Giersch, aber etwas vernachlässigt.





Anschließend habe ich zwei Schubkarren Erde abgetragen und ein Unkrautvlies verlegt und mit Pinienmulch ( kein Rindenmulch) abgedeckt. 
Dieses Beet bleibt nicht so kahl, ich habe einen alten Stuhl gestrichen und mit einem schönen Blumenkübel und Laterne wird er das Beet nun beleben. 

In den anderen Beeten erfreuen Frühlüher und leider auch dieses andere hübsche Unkraut das Auge... oder auch nicht...
Und gestern stand der Kampf dem Rasen auf dem Plan.
Beim großen Discounter hatte ich spontan einen Vertikutierer gekauft.
Mein Sohn war auf Besuch und hatte fix das Gerät zusammengebaut.
Gleich ausprobiert und staunend wieviel Moos da doch aus dem "Rasen" befördert wird!



Viele Schubkarren haben wir aus dem verfilzten Rasen zusammengerecht! Anschließend hat mein Sohn die Vertikutierwalze gegen die Belüftungsmesser ausgetauscht und ist nochmals kreuz und quer über den Rasen geganggen, die Belüftung ist sehr wichtig, damit Wasser und Dünger bis an die Wurzeln gelangen kann. 
Jetzt sieht der Rasen zwar aus wie ein Acker, aber das wird schon wieder!
Mein liebes Tochterkind hat sich währenddessen in einem anderen Beet mit dem Giersch beschäftigt...
Weil so ein herrlicher Tag war, blauer Himmel und sommerliche Temperaturen, musste ich den alten Pflaumenbaum an Ende des Grundstücks mit der Kamera einfangen.
Ist er nicht eine Wucht?
Die Bienen waren sicher auch im Blütenrausch...





Grüße aus dem Garten 
sende ich euch!

Marita