Montag, 22. August 2016

Wochenend-Momente

habe ich zusammengetragen..,
unter Anderem war ich wieder mal auf der Cranger Kirmes und damit unter den 3,6 Millionen Besuchern dieses größten Volksfestes in NRW. Mit 500 Schaustellern kommt diese große Kirmes direkt nach dem Oktoberfest in München. 
Ich liebe es, einen Kirmesbummel zu machen, die süßen Düfte von gebrannten Mandeln und Popcorn, aber auch die herzhaften Gerüche... einfach eine herrliche Zerstreuung.









Ab morgen kommt der Sommer zurück... mit Temperaturen von mndesstens 30 Grad... ehrlich gesagt, finde ich das ziemlich anstrengend, ich hab es nicht so mit der Hitze.
In den späten Nachmittagsstunden ist es hoffentlich erträglich. 




Seit meinem Geburtstag im Juli hängt die weiße Lampionkette auf der Terrasse,  ein  Geschenk über das ich mich sehr freue. 
Wie von Geisterhand leuchten die 20 Lampions bei Einbruch der Dunkelheit auf, denn es ist eine Solarbeleuchtung. Sehr praktisch! Die stimmungsvolle Beleuchtung kommt bei den Sommerabenden wie gerufen. Mit eine Gläschen Rotwein ist das doch wie Urlaub - Momente der Entspannung.





Sonntag, 7. August 2016

Mittelalterliches Zons

Genau vor einer Woche haben wir das mittelalterliche Städtchen Zons besucht.
Zons liegt am Niederrhein, gehört zu Dormagen im Rhein-Kreis Neuss, ziemlich genau zwischen Köln und Düsseldorf, wobei Düsseldorf auf der gegenüberliegenden Rheinseite liegt.
Ich kannte Zons vom Hörensagen, wusste aber nicht, dass die kleine mittelalterliche Stadt so gut erhalten ist. Ein Kölner Erzbischof ließ 1372 den Rheinzoll von Neuss nach Zons verlegen. Die kleine Siedlung Zons hatte das Glück, sehr nahe am Rhein zu liegen und wurde zur Zollfestung für die Rheinschifffahrt ausgebaut und erhielt Stadtrechte. Die Besiedelung Zons ist allerdings viel älter und geht bis ins 7. Jahrhundert zurück.
Woher der Name des Städtchens kommt, ist unklar. Mit Zoll hat es jedenfalls nichts zu tun. Die älteste Überlieferung stammt aus dem 11. Jahrhundert: "Zuonizo" bzw. "Zuonice".

Nun nehme ich euch auf einen Spaziergang mit.

Hier sitze ich vor dem nördlichen Ortseingang. Der "Rheinturm",  ist das große gelbliche Gebäude im Hintergrund. Davor ist das Zollhaus und die Kapelle. Das Tor heißt "Rheintor."
 

 
Plastikpflanzen am ältesten erhaltenen Wohnhaus der Altstadt aus dem Jahr 1620
 




 
Der Torturm der ehemaligen Burg Friedestrom
 

In diesem Turm war das Verließ untergebracht.
Der Turm aus dem Mittelalter mit einer "Haube" aus dem Barock.
 


Die Zonser Mühler ist 600 Jahre alt. Vor einigen Jahren wurde sie durch eine aufwendige Renovierung vor dem Verfall gerettet.
 
 
 
Das Mittelalter ist allgegenwärtig. Was diese alten Mauern alles erlebt haben!
Die kleine Stadt Zons hat heute gut 5000 Einwohnerund ist nur Titularstadt.
Bei der Gründung  Zons im Jahr 1373 befanden sich 120 Häuser innerhalb der Stadtmauern.

 
 
Es war übrigens ganz schön mutig von mir, so ohne Jacke und ohne Schirm unterwegs zu sein, eigentlich war wechselhaftes Wetter vorhergesagt gewesen... aber die Sonne ließ sich meistens blicken und es war daher warm genug für ein leichtes Oberteil...
 
 
 
Später haben wir noch ein wenig Zeit am Rhein verbracht . Die Rheinfähre in Zons fährt über den Rhein zu einem Düsseldorfer Stadtteil.




Wie hat euch der Stadtspaziergang ins mittelalterliche Zons gefallen?
Ich finde, es ist auf jeden Fall einen Ausflug wert.
 



Sonntag, 31. Juli 2016

Wunderschöne Hochzeit

Vielleicht erinnert ihr euch:
ich hatte einen Beitrag über eine Hochzeit angekündigt.

Als wir im Frühjahr die wunderschöne handgebastelte Einladungskarte des Brautpaares erhielten, war die Hochzeit noch in weiter Ferne.
Am Samstag vor einer Woche war dann der große Tag: die kirchliche Trauung von Vanessa und Tom.
Eine Hochzeit ist immer etwas schönes. Es war für mich eine Freude bei ihrer Hochzeit dabei zu sein. Schade, dass es nun vorbei ist, aber wunderbar, dass ich hier einige Fotos zeigen kann.
Dazu sei gesagt: es sind Privatfotos, die mein Freund und ich an diesem Tag gemacht haben, eine professionelle Hochzeitsfotografin war natürlich bei der Trauung und der Feier zugegen und hat alles mit der Kamera festgehalten!


Bis heute haben die Rosen aus den Hochzeitsgestecken gehalten. Ich bekam zwei der pink-rosa-weißen Gestecke mit nach Hause. Sie machten sich fein in der Schale mit dem Zickzackmuster, zusammen mit den Programmen der Trauung.

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Es ist vielleicht nicht die friedlichste Zeit, in der die Brautleute sich zu diesem Schritt aufgemacht haben, doch die Liebe mit einer kirchlichen Hochzeit zu krönen, ist etwas besonderes. Nicht nur ein festlicher, romantischer Rahmen war ihnen wichtig, sondern auch der Segen Gottes.

Dass mein Sohn als katholischer Diakon diese persönliche und emotionale Entscheidung des Brautpaares vollziehen konnte, macht mich stolz und glücklich.
Die kirchliche Trauung war ein Wortgottesdienst, keine Eucharistiefeier mit Kommunion. Verschiedene Elemente, beginnend mit dem feierlichen Einzug, in diesem Fall führte der Brautvater seine Tochter nach vorne und "übergab" sie an den Bräutigam (es gibt auch die Möglichkeit, dass das Brautpaar gemeinsam einzieht),  einer herzlichen freudigen Begrüßung des Hochzeitspaares, Lesung und natürlich der musikalischen Untermalung, der Predigt und den Fürbitten, ist die eigentliche Trauung hier nun etwas näher beschrieben:

Im Anschluss der Befragung der Brautleute nach der Bereitschaft zur christlichen Ehe erfolgt die Segnung der Ringe. 
Dann kam die Vermählung, das Eheversprechen.
Sehr schön, dass die beiden sich nicht für die Abfrage des Geistlichen und zur kurzen Beantwortung durch ein "Ja" entschieden haben, sondern die nachfolgend näher beschriebene  Möglichkeit gewählt hatten. Etwas besonderes, denn es gehört etwas "Mut" dazu, soviel Text des Vermählungsspruches Text vor einer versammelten Gemeinde zu sprechen! Sehr emotionale Momente und warum sollte da nicht der der ein oder andere dabei Tränen in den Augen haben?

Vermählung
Es ist möglich, zwischen zwei Formen des Eheversprechens zu wählen: Der Vermählungsspruch, mit dem Bräutigam und Braut einander das Versprechen geben. Oder das Ja-Wort, bei dem der Priester oder Diakon dem Brautpaar die Frage stellt, die inhaltlich mit dem Vermählungsspruch identisch ist, und die Bräutigam und Braut mit »Ja« beantworten. (Hier ist der Vermählungsspruch gewählt.)
Priester/Diakon: So schließt jetzt vor Gott und vor der Kirche den Bund der Ehe, indem ihr das Vermählungswort sprecht. Dann steckt einander den Ring der Treue an.
Die Brautleute wenden sich einander zu. Der Bräutigam nimmt den Ring der Braut und spricht den Vermählungsspruch.
Bräutigam: N., vor Gottes Angesicht nehme ich dich an als meine Frau. Ich verspreche dir die Treue in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet. Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens.
Der Bräutigam steckt der Braut den Ring an.
Bräutigam: Trag diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Danach nimmt die Braut den Ring des Bräutigams und spricht den Vermählungsspruch.
Braut: N., vor Gottes Angesicht nehme ich dich an als als meinen Mann. Ich verspreche dir die Treue in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet. Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens.
Die Braut steckt dem Bräutigam den Ring an.
Braut: Trag diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Braut und Bräutigam reichen einander die rechte Hand. Der Geistliche legt die Stola um die ineinandergelegten Hände der Brautleute und seine rechte Hand darauf. Damit fügt er nichts Neues hinzu sondern bestätigt das von den Brautleuten gegebene Versprechen.
Auch die Trauzeugen müssen bei einer katholischen Trauung das Eheversprechen bestätigen, das geschah direkt im Anschluss, indem mein Sohn sie locker und freundlich aufforderte, ihre Unterschrift am Altar zu vollziehen.   

Der folgende Trauungssegen, der bei Vanessa und Tom vom Diakon gesungenen wurde,  ist das wesentliche Element dieser kirchlichen Hochzeit.

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Vanessa, die ich schon seit ihrer Kinderzeit kenne, ist eine Freundin meiner Tochter und hatte Carina als Trauzeugin gewählt. Es würde zu weit führen, all die Aktionen aufzuführen, die man heutzutage unternimmt, um eine Hochzeit als perfekt zu nennen. Stellvertretend dafür sei hier das Video genannt, das Carina und Freund von allen Hochzeitsgästen zusammengestellt hatten und der mittels Beamer als "Film" gezeigt wurde - das war toll.  Als Trauzeugin, die ihren Job ernst nimmt, war sie in den letzten Wochen durchaus beschäftigt. Als helfende Hand  vor allem in der "heißen Phase". 
Die Kirche, unseren schönen Siegtaldom, hat sie genau so geholfen, zu schmücken wie die Location der Feier. Die Tische im "Landhaus" wurden gegen runde Tische ausgetauscht, 120 weiße Hussen über die Stühle gezogen, 100 fluffige Pompons mussten auseinandergefächert und aufgehängt werden, usw...und natürlich die Tische wunderschön eingedeckt. Die Braut hatte die Deko wunderbar ausgesucht, es war so ein wenig moderner Vintage-Stil, sehr chic und elegant, hell und freundlich.

Die Wahl der Festkleidung fiel für meine Tochter auf ein zartes mintgrünes Kleid und passte sich genau den Krawatten und Einstecktücher der Herren an.
Meine Festkleidung bestand aus einer Mischung in der ich mich wohlfühle: Casual trifft leichte Eleganz...in zartgelb mit creme und taupe (ich trage ja nun mal partout keine Kleider).


Doch seht euch das wunderschöne Brautkleid genau an: so zart wie die Braut selbst. Einfach traumhaft, wie für sie gemacht! Die lange Schnürung hinten, ein kleiner abnehmbarer Spitzenbolero.

Das Essen war fantastisch und bei der anschließenden Hochzeitsparty wurde das Tanzbein geschwungen. Ein Photobox stand zur Verfügung und ein witziges Spiel unter Einbeziehung der Gäste bereitete jung und alt viel Spaß.

Nicht nur mein Fazit: es war  ein richtig schönes Fest!!

Jetzt  aber genug und nun viel Spaß beim Bilder schauen!
















Den ganzen Tag strahlten Vanessa und Tom eine unglaubliche Freude und Herzlichkeit aus.


Einige Pompons sind nach der Hochzeit zu uns nach Hause gelangt, die weißen hängen schon in meinem Schlafzimmer, passen dort wunderbar hin.