Sonntag, 11. Februar 2018

Neuer Wintermantel

Heute gibt zur Abwechslung mal eine "Klamotte" zu sehen!
Mein neues Lieblingsteil!
Schon der zweite Winter, wo ich auf der Suche nach einer richtig warmen Jacke war, das ist sehr schwierig, wenn man ein paar Kilos mehr hat. Nun bin ich im Netz beim großen Online-Händler mit "Z" fündig geworden. Ja, und ich hab auch geschrieen vor Glück, innerlich, denn ich merkte schnell "der ist es"! Ein schöner warmer Mantel, der die kürzeren Jacken in meinem großen Paket schnell ausgestochen hat. 
Für mich ist es die perfekte Mischung zwischen elegant und sportlich.
Mir gefällt der goldene Reißverschluss, der zwar kein Zweiwege-Reißverschluss ist, aber leicht zu schließen ist. Und ich finde es sehr praktisch keine zusätzlichen (Druck)knöpfe schließen zu müssen.
Sehr gut gefallen mir auch die wunderbar tiefen Taschen. Besonders modisch und chic finde ich den üppigen Fellbesatz! Der ist aus Kunstfell, niemals würde ich echtes Tierfell tragen!  Dieser "fake fur" passt gut zum Mantel und kann abgeknöpft werden. Es ist eine echte Alternative zum Pelz. Ich freue mich, dass für dieses modischen Attribut kein Tier sterben musste. 












Niemals hätte ich im Geschäft so eine lange Jacke anpropiert, da hätte ich vermutet, dass sie unvorteilhaft für mich ist. Doch nicht immer ist das der Fall. Der Schnitt ist toll und für mich ist der Mantel perfekt.
Das Teil ist ist überdies mit Polyester gefüttert, aber richtig dick und ich habe sogar noch Platz für eine zusätzlichen Pullover oder eine Strickjacke. Besonders gefreut habe ich mich, dass das Teil 50% reduziert gewesen ist. 

Ich denke, unser Winter dauert noch an und für weitere kalte Temperaturen bin ich bestens gerüstet.

Bei uns in der Köln/Bonner Gegend ist Karneval. Allzuviel habe ich damit nicht mehr "am Hut"... wünsche aber jedem, der feiern will, viel Spaß. 

Demnächst zeige ich mein frisch renoviertes Wohnzimmer und dann darf auch Frühlingsdeko bei mir einziehen.

Bis dahin-
liebe Grüße
von Marita






Sonntag, 4. Februar 2018

Vell schpass im Fastelovend!


Karneval... Fastelovend... Alaaf zesamme!
Die jecke Zick (in manchen Gegenden auch jecke Zitt) ist eingeläutet.



Bei uns auf dem Land, 60 km von Köln, spricht man zwar einen kölsch-affinen Dialekt, richtig Kölsch hört sich allerdings anders an, langsamer, irgendwie gemütlicher, bei uns merkt man die Nähe zum Westerwald.
Aber feiern kann man hier auch ganz gut. Meinem Freund, er ist im "Pott" groß geworden, gefällt das auch.
Ich, als Rheinländerin, habe immer Spaß am Feiern  gehabt. Jedenfalls in Maßen. 
In den letzten Jahren ist meine Motivation erheblich gesunken. Ich gucke mir gerne einen Karnevalszug an, den Rosenmontagszug in Köln meine ich damit nicht, eher einen kleinen Umzug  auf dem Dorf. Ich habe mich immer sehr gerne verkleidet und mir jahrzehntelang Kostüme genäht, hier habe ich schon mal darüber gepostet. 
Allerdings hat sich die Feierkultur stark verändert, vor allem der Sitzungskarneval. Zum Zuhören einer Büttenrede hat kaum einer Geduld. Die jüngere Generation feiert anders, mit viel Musik und deutlich lauter als früher. Party- heißt diese Entwicklung. 
Am 14. Januar war ich als Indianerin verkleidet (in einem vor 20 Jahren von mir genähtem und bestickten Kleid) auf einer Damensitzung im Nebenort.  Ich gebe offen zu, dass es mir nicht gefallen hat! Zuviel Musik! Zuviel Musik? Kann das sein? Doch, kann es, wenn fast nur Bands und Tanzgruppen auf der Bühne sind, die gefühlt alle die gleiche Musik abspielen,  darbieten, bzw. covern. Und das rund sechs Stunden lang. Bin ich dazu zu alt??? Es gab eine Rednerin. Das Komitee hatte außerdem einen Stripper verpflichtet... der auf der Bühne seine Show abzog... Was bitteschön hat das mit Karneval zu tun?
Um zur Musik zurückzukehren: Seit den 70er Jahren mag ich die Bläck Fööss. Seit einigen Jahren gibt es eine neue Generation von Bands, die die Jüngeren anspricht. Ich, als Ü50 zigerin, mag diese Bands auch! Ist doch toll, wenn Lieder Generationen verbinden! Aber mir fehlt einfach der traditionelle Karneval und ich will nicht nur Party feiern!

In Köln gibt es bereits Nostalgie- und Flüstersitzungen.., mit einem ausgewogenen Verhältnis von Rednern und Musik. Vielleicht sollte ich dort mal hin. 

Da war es schön, dass mein Tochterkind mit ihrer Showtanzgruppe ihren Auftritt hatte.









12 Jahre hat meine Tochter in der Showtanzgruppe mitgetanzt, 
die "Flashlights" haben alle Bühnen der Region gerockt. 
Schade, das war ihre letzte Session. Die "Mädchen" tanzen nicht weiter.


Heute wurde in unserem Siegtaldom  zum 15. mal die Mundartmesse zelebriert. Da bin ich jedes Jahr dabei.




Karneval - Fasteloovend ist ein polarisierendes Thema. 
Wie gesagt, ich feier gerne und mir ist das, was man unter Straßenkarneval versteht, lieber.

Was haltet ihr vom Karneval?


Donnerstag, 25. Januar 2018

Januar - eine gute Zeit zum Renovieren

Und das ist bei mir absolut nötig. Ich möchte hier gar nicht verraten, seit wie vielen Jahren mein Wohn/Esszimmer keinen Pinsel gesehen hat...
Aber zuvor eine kleine Stärkung. Frühstücksbrötchen mit Frischkäse und einer leckeren Marmelade die mir mein Sohn aus Gran Canaria mitgebracht hat.
Ein völlig neuer Geschmack, diese Marmelade aus Kaktus und Banane, süß und unvergleichbar. Da ich bald auch auf den Kanaren bin, habe ich so schon mal einen süßen Vorgeschmack auf die landestypischen Spezialitäten.





Weiter geht es mit den roten Farben... mein Wohnzimmer! 


                          links - Fensterseite        rechts- Wandseite, 
                                                               davor der Kachelofen



gelblich/aprikotfarbene Wände.

So war das modern vor vielen Jahren. Die Wände sind verputzt und mit Mineralpigmenten lasiert. Ein kleines Glas mit ockerfarbenem Pulver reichte aus um dem recht großen Raum eine gewollte leicht marmorierte Optik zu geben. Je nach Lichteinfall sehen die Wände immer anders aus.
Diese warme Ausstrahlung hat sehr mir lange Zeit gefallen.



Nun soll alles hell werden. Die Decke und auch die Holzbalken werden weiß, die Wände "elegant" getönt. Ganz weiß möchte ich nicht haben, ich bin ein Mensch, der Farbe und Kontraste braucht. 
Meine Männer haben die Möbel ausgeräumt, viel Arbeit wartet. Schränke sind ausgeräumt und ausgemistet. Was man alles über die Jahre so ansammelt...gute Gelegenheit zu entrümpeln.
Aber umso schöner ist es, wenn alles fertig ist! Das wird allerdings noch dauern, denn auch verschiedene neue Möbel werden einziehen und den Raum verändern.



Nehmt euch ein Stück der spanischen Süßigkeit aus Mandeln und Honig, klebrig und süß, aber seeehr gut!






Freitag, 19. Januar 2018

Tell a story - Meine Straße

Bei Astrid habe ich einen schönen Beitrag  über ihre Straße gelesen. Da hab ich mal ein bisschen geguckt und festgestellt, dass es eine Blogaktion ist, mit vier verschiedenen Themen zu "Tell a story", das zweite Thema heißt "Meine Straße". Ins Leben gerufen hat dieses Fotoprojekt Emma - Frühstück bei Emma. 
Ich bin ein wenig spät dran, die posts für dieses Thema sind für dienstags angesagt, aber zumindest bin noch in der gleichen Woche und habe mich bei Emma verlinkt. 

Ich nehme euch also mit in "meine Straße".

Kommt eher selten vor, dass eine Straße der Namensgeber eines Blogs ist!
Tatsächlich ist das aber bei mir der Fall. Die Straße in der ich zuhause bin, heißt "Im Dall" und ich bin eine "Dällerin". Ein Däller, oder eine Dällerin, nennen sich diejenigen Bewohner, die hier groß geworden sind - oder die es sein wollen 😊. Das Dorf heißt eigentlich ganz anders, ist aber als "Dall" bekannt. Der Name Dall ist plattdeutsch und steht für "Tal".

Ihr lieben Däller, die ihr hier mitlest, wisst ihr auf Anhieb, wieviele Straßen es bei uns im Dall gibt? Fünf? Sechs? Sieben? 
Ich verrate es euch: Es sind tatsächlich acht!

Ja, unser Dorf ist klein, seeehr klein. Das Dorf war aber der Namensgeber für unsere Flächengemeinde mit 67 Orten. 
Ein Wahrzeichen, für die ganze Gemeinde, thront über dem Dorf (hier nicht zu sehen, ich habe die Burgruine 
z. B.   hier   gezeigt).




Die Straße ins Dorf aus südlicher Richtung. Sie steigt leicht an, wir sind im Tal.

Meine Straße, ist die "Main Street", wie ich sie im Geheimen immer nenne, 
eine Hauptverkehrsader durch ein Minidorf. Morgens und abends ist hier Rushhour, wenn sich die Pendler zum Park+Ride-Parkplatz sich ins nächste Dorf aufmachen um von dort aus mit Bahn vornehmlich Richtung Rhein fahren.
Darunter sind auch Raser, die zu schnell, oft mit über 50km/h und mehr, hier durchfahren, obwohl es Zone 30 ist. Rücksichtslos, egoistisch! Zwei meiner geliebten Katzen mussten deshalb schon ihr Leben in meiner Straße lassen.


Etwas später gehen die Schulkinder zur Bushaltestelle, links im Bild.



Auf der Höhe meines Hauses nach links blickend sieht man die kleine Marienkapelle rechts, flaniert von zwei Blutbuchen. Hier an der Kapelle macht die Straße einen kleinen Knick.



 und endet ein paar Schritte weiter an dieser Mauer.


  Wenn man sich umdreht, sieht man links noch die Kapelle. 



Ich habe die Fotos gestern Morgen gegen 9.30 Uhr gemacht, 
noch vor dem Sturm Friederike.
An den Seiten entdeckt man noch ein paar letzte schmutzige Schneereste.

Einmal im Jahr wird "meine Straße" herausgeputzt, am Fronleichnamstag, wenn die Prozession Station an der Kapelle macht. Bilder dazu habe ich  hier  gepostet.
Im vergangenen Sommer die Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt worden! Genau für 2 Stunden, als am Vorabend zur Primiz meines Sohnes der Empfang vor dem Haus war. 

Ruhig und beschaulich geht es ansonsten hier zu. Ich bin hier groß geworden und nach 18 Jahren Abwesenheit vom Dorf wohne ich nun seit 1995 wieder in dieser Straße. 

Das Thema "Tell a story- Meine Straße" hat mir Spaß gemacht!
Danke an Emma und viele Grüße - Marita!








Samstag, 6. Januar 2018

Stunde der Wintervögel

Ich hoffe, ihr hattet einen schönen Start ins neue Jahr. Bei mir war es etwas bescheiden... wenn man krank ist, ist einem das "Reinrutschen ins neue Jahr" nicht wichtig. Die Knallerei um Mitternacht habe ich aber mitbekommen. Nichts gegen Silvester und Knallerei... aber ich habe den Eindruck, dass es massiv mehr geworden ist. Mehr Böller und weniger Raketen. Hauptsache es wummt...von mir aus kann ja jeder sein Geld ausgeben wie er meint... aber es ist schon ein Wahnsinn wieviel da verböllert wird! Mir tun ja immer die Tiere leid, die den Lärm aushalten müssen.  Meine Nala hat sich bei all dem Gewumme und Gezische verkrochen und traute sich erst Stunden später aus ihrem Versteck.

Nun bin ich einigermaßen wieder gesund... nur meine Stimme hat sich noch nicht so richtig erholt,  ich bin nicht zur Chorprobe gegangen und konnte nicht am Dreikönigstag mitsingen.

 🐦🐦🐦🐦🐦🐦

Vor ein paar Wochen habe ich hier im Blog geschrieben, dass ich einen Betrag leisten möchte die heimischen Vögel zu füttern. 
Entgegen der allgemeinen verbreiteten Meinung, dass Wildvögel nur bei strengem Frost und Schnee gefüttert werden sollten, ist die ganzjährige Vogefütterung ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der heimischen Vogelwelt. Die Vögel finden immer weniger Insekten. Wildkräuter in unserer einst von der Landwirtschaft geprägten Landschaft werden mit Pestiziden bekämpft... usw... 
Auch die Klimaerwärmung trägt Mitschuld am Vogelsterben.
Gut eingedeckt mit Vogelfutter aller Art füttere ich nun seit gut zwei Monaten die Vögel in meinem Garten. Binnen kürzester Zeit haben sich die verschiedensten Arten eingefunden.
Es gibt ja Weichfutterfresser, Körnerfresser und Allesfresser.


Damit musste ich mich erstmal vertraut machen. Besonders die Seite des NABU, (Naturschutzbund), hat mir dabei geholfen.
Ich bin ja noch ein neugieriger Einsteiger und kein passionierter Vogelbeobachter in meinem Garten. Es macht mir allerdings Spaß hinter dem Fenster die kleinen Gesellen zu beobachten. Mittlerweile erkenne ich den Buntspecht an seinem harten Ruf. Aber vor allem das Verhalten an der Futterstelle finde ich sehr interessant.


Eichelhäher

Blaumeise
Blaumeise und Grünfink


Dompfaffpärchen



Star

Drossel


Mittlerweile kenne ich die wichtigsten Gäste an den Futtersilos und will heute beim
Zähltag der "Stunde der Wintervögel" des NABU mitmachen. 
Das funktioniert so:


1. Vögel zählen

Suchen Sie sich einen Platz, von wo aus Sie gut beobachten können. Notieren Sie von jeder Art die höchste Anzahl der Vögel, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu sehen waren. Das vermeidet Doppelzählungen. 

Eine besondere Qualifikation außer dem Interesse an der Vogelwelt ist für die Teilnahme nicht nötig. Nutzen Sie auch die Zählhilfe zum Ausdrucken oder unsere Online-Tipps zum Vögel bestimmen.

2. Beobachtungen melden

Im Internet: Bitte nutzen Sie das Online-Meldeformular. So sparen wir Kosten und die Beobachtungen fließen live in die Auswertung ein – danke!

Per Post: Von einem unserer 200.000 Teilnahmeflyer den Meldebogen abtrennen, mit 45 Cent frankieren und bis zum 15. Januar 2018 an NABU, Stunde der Wintervögel, 10469 Berlin absenden (Datum des Poststempels).Flyer zum Ausdrucken

Meldeschluss ist der 15. Januar.
Und was macht ihr so am heutigen Sonntag?

Sonntag, 31. Dezember 2017

Jahreswechsel

Hieß es vor wenigen Tagen noch: "Hast du schon alle Weihnachtsgeschenke?, so bin ich in den vergangenen (Arbeits)tagen öfters gefragt worden: "Was machst du/macht ihr an Silvester?"
Tja, das kann ich schnell beantworten: Nichts!
Silvester fällt dieses Jahr aus für mich! 



Keine winterliche glitzernde Tischdeko, nein, ich werde den Abend alleine verbringen und darüber nachdenken, was das vergangene Jahr mir Schönes beschert hat: Das war schließlich eine ganze Menge und ein Höhepunkt in meinem Leben. Über die Priesterweihe und sich den daran anschließenden Feierlichkeiten habe ich hier auf dem Blog berichtet. Dann gab es noch die Städtetouren nach Paris und Berlin.. und soviel Schönes an das ich mich gerne erinnere und im Herzen trage.



Meine süße Nala kann ich zum Glück nicht anstecken... wir werden uns den Abend irgendwie vertreiben mit relaxen und schlafen...


Ich wünsche allen meinen Lesern einen schönen Silvesterabend!
Geht es relaxt an; lasst euch nicht stressen und kommt gut ins neue Jahr!

❤❤❤

Marita