Auf dem 2. Foto sieht man den Helios-Leuchtturm. Ein Leuchtturm mitten in einer Großstadt? Um mich da mal schlau zu machen, musste ich recherchieren.
Bis zur Industrialisierung, etwa bis 1845, war Ehrenfeld ein ganz kleiner Ort im Westen vor den Toren von Köln. Die immer mehr wachsende Bevölkerung - durch die zunehmende Industrialisierung- ließ Ehrenfeld wachsen. Neben einer Ziegelbrennerei wurden in Ehrenfeld Betriebe für Metallverarbeitung, Glas, Chemie angesiedelt. Ein Meilenstein für die Elektrifizierung war die 1882 gegründete Firma Helios AG für elektrisches Licht und Telegraphenbau. Der Leuchtturm (Heliosturm) ist 44 m hoch und wurde für Versuchsleuchtfeuer gebraucht und repräsentierte weithin die Helioswerke in der damals 2000 Arbeiter beschäftigt waren. Das Werk mit dem Heliosturm wurde 1930 geschlossen. Produktionshalle, Werksgebäude und Leuchtturm sind heute ein Industriedenkmal.
Seit ein paar Jahren gibt es das Heliosstraßenfest von der BI-Bürgerinitiative Ehrenfeld. Es nicht einfach nur ein Straßenfest, sondern vielmehr ein Kulturfest.
Viele Künstler, darunter auch sehr bekannte Kölner Musiker und Autoren, treten beim Heliosfest auf. Es gibt in Ehrenfeld eine ausgeprägte Musik-Clubszene von Pop bis Punk und überhaupt ist Ehrenfeld multikulti! Die Leute sind alle locker drauf und lässig. Mir gefällt das gut.
Leider hatte es am Sonntag während unseres Aufenthalts geregnet, wir nutzten das um uns in den Lagerhallen umzuschauen und eine oberleckere selbstgemachte Limonade zu trinken.
Später kam dann die Sonne hervor und wir konnten noch ein wenig fotografieren.
Mit den niedlichen Chihuahua -Hündchen verabschiede ich mich noch mal gedanklich vom Heliosfest
und grüße aus meinem herbstlichen Garten vom Land!


















































