Donnerstag, 9. Oktober 2014

Danke für die wunderbaren Tage mit euch! Teil 2 Ahrweiler

Ist das wirklich erst eine Woche her? 
So schönes Sommerwetter?
Wenn man Besuch hat, will man die Zeit möglichst intensiv nutzen und so hatten wir einen Tag in Ahrweiler eingeplant. Der Ausflug führte uns kurz nach Bad Neuenahr (wo Gerd privat zu tun hatte) und anschließend in die kleine Schwesterstadt Ahrweiler. 
Die Altstadt von Ahrweiler ist komplett von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben, 1800 m lang, mit Toren und vier Türmen aus dem 13. Jahrhundert und  vollständig erhalten.   Hier sieht man auch einen Teil vom Wehrgang auf der Mauer.
Ich war schon sehr häufig in Ahrweiler und es hat mir Spaß  gemacht meine Freunde und meinen Freund ( ja, der war auch dabei... einer muss ja die Fotos von uns machen...) durch das Städtchen zu führen.


Vor dem Niedertor steht eine große alte Weinpresse, schließlich ist Ahrweiler eine Rotwein-Metropole. Ahrweiler hat den Namen vom Fluss Ahr, ein linker ca. 85 km langer Nebenfluss des Rheins. Das Ahrgebiet ist auch Weinanbaugebiet in einem Abschnitt von Altenahr bis hinter Bad Neuenahr und ist das größte geschlossene Weinanbaugebiet Deutschlands.
Direkt auf dem Parktplatz am Niedertor, geht man durch das Tor und steht schon auf der Niederhutstraße.
Gepflegte Fachwerkhäuser überall und viele kleine Geschäfte laden zum Bummeln ein.










Am Marktplatz lassen wir uns von der Sonne bescheinen und genießen Milchkaffee und Mokka-Eis-Milch... im Blick die schöne Kirche, die so heißt wie meine Heimatkirche: "St. Laurentius".





"Ahrweiler, wir waren nicht nur das eine Mal hier..." meint Gaby und ich kann dem nur zustimmen!

Von Ahrweiler aus fuhren wir an den Rhein uns setzten mit der Autofähre von Remagen nach Linz über. Aber nach Hause fuhren wir noch nicht... die warmen Nachmittagsstunden verbrachten wir an einem traumhaften Ort, das auch als "Das Nizza des Rheinlands" bezeichnet wird... davon zeige ich die Bilder im nächsten Post.
Bis dahin wünsche ich euch allen ein schönes Wochenende! 
Eure Marita

Dienstag, 7. Oktober 2014

Besuch von lieben Freunden - Teil 1

Vergangene Woche waren meine guten Freunde Gaby und Gerd aus Nordhessen bei mir zu Gast.
Die Zeit ist rückblickend wie im Flug vergangenen.

Wir hatten durchweg sommerliche Temperaturen und waren viel im Garten.





Nach Kaffeetrinken im Freien und ein bisschen "Fotoshooting"  - hier musste ich meiner Freundin ja zeigen, was ich alles von R. gelernt habe ;-)
marschierten wir an einem Nachmittag hoch zur Burgruine.

Wir nahmen den kürzesten, aber auch den steilsten Weg durch den Wald. Oben angekommen kann man vom Burgplateau  auf's Nachbardorf Schladern schauen.





 Beim Abstieg kamen wir beim neueröffneten Café unterhalb der Burg vorbei. Das hat uns sehr gut gefallen. Aus dem länger geschlossenen und stark heruntergekommenen Café hat ein italienisches Paar ein Art Taverne geschaffen, mit kleiner Speisekarte und viel Flair. Wir bestellten u. a. zwei Sorten Bruschetta und Getränk- sehr empfehlenswert! So was in unserem kleinem Dorf!




Luke, inzwischen 12 Jahre, ist ja ein stattlicher älterer Herr und fand das warme Wetter auch himmlisch, so faulenzte er mit uns, wenn wir es uns im Garten auf den Liegen bequem machten.






Wir ließen es uns gut gehen, die Sonne bescherte uns viele warme Stunden. Gute Gespräche bis in die Nacht sind obligatorisch und leckeres Essen gehört dazu.
Dass viele Männer gut kochen und backen können, ist ja bekannt.
Mein Sohn verwöhnte uns mit herrlich duftendem Zwiebelkuchen (Danke- es war viel Arbeit und saulecker!) Gerd hatte Himbeeren von zu Hause mitgebracht und hatte den "Himbeer-Blubberkuchen" akribisch nach Rezept nachgebacken, auch mit Mühe, vor allem mit Gelatine zu arbeiten ist anspruchsvoll. Der Kuchen war ihm sehr gut gelungen und ein Gedicht!

Das war Teil 1 der wunderbaren Tage mit dem Besuch. Wir haben noch Ausflüge unternommen und am Freitag, dem 3. Oktober, fand ja dann noch der Burgmarkt im Dorf statt.

Teil 2 bis 4 folgen also noch in den nächsten Tagen.






Dienstag, 30. September 2014

Burgmarkt in Altwindeck


Ein Tipp für alle, die rund um den Postleitzahlenbereich 51570 Windeck wohnen, ist der alljährliche Burgmarkt in unserem kleinem Dorf!
Es ist ein sehr schöner vielseitiger Markt, mit altem Handwerk, ausgefallenem Kunsthandwerk, leckeren kulinarischen Genüssen, Rahmenprogramm, und vielen Angeboten.
Näheres hierzu auch hier auf der Facebookseite!


Samstag, 27. September 2014

Museumsnachmittag in Bonn

Ich bin bekennender BONN-Fan, der alten Hauptstadt am Rhein!
Sieben schöne Jahre habe ich dort gelebt und ich habe mich dort sehr wohl gefühlt.

Schon 30 Jahre ist das her und die Stadt hat sich in dieser Zeit verändert. Noch bis 1990 war Bonn Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland. Nach dem Berlin-Umzug hat sich u. a. eine starke Museumskultur entwickelt. In Bonn gibt es eine "Museumsmeile"mit ganz vielen Museen und Ausstellungen, die Bundeskunsthalle und das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland gehören zu den meistbesuchten Museen Deutschlands.

Die folgenden Bilder sind schon Ende August entstanden. Dieter, der Rheinland-Blogger, den ich vor zwei Jahren persönlich kennengelernt habe, hatte eine Führung organisiert. Im traditionsreichen Museum König haben wir mit einer Gruppe das erste Büro des ersten Bundeskanzlers besichtigt.
Das Museum König, ist ein Naturkundemuseum, ein überaus beliebtes Besuchermuseum. Außerdem Sitz des Zoologischen Forschungszentrums Alexander König. 

 Das große sehr repräsentative Gebäude an der Hauptverkehrsader Bundesstraße 9 "Koblenzer Straße" parallel zum Rhein gelegen, war im Zweiten Weltkrieg kaum beschädigt worden.


  Vor dem Eingangsportal kann man die geschichtsträchtige Vergangenheit nachlesen.
Das Museum König ist mit Recht stolz darauf, dass hier die Geschicke der jungen Bundesrepublik begann. Nach dem zweiten Weltkrieg war die große Ausstellungshalle mit dem imposanten Glasdach, genannt "Lichthof", der einzige große repräsentative Versammlungsraum in Bonn. So fand am 1. September 1948 im Lichthof des Museums die Eröffnungssitzung des Parlamentarischen Rates statt, der das am 23. Mai 1949 offiziell verkündete Grundgesetz der Bundesrepublik erarbeitete.


 Weniger bekannt ist, das Konrad Adenauer, sein erstes Büro im Museum König hatte. Zwar nur für zwei Monate, bevor er im  Palais Schaumburg in Bonn sein Arbeitszimmer bezog.

 Dieses  allererste Büro ist möbiliert gewesen, Adenauer war bekannt für seine Sparsamkeit und hätte sich wahrscheinlich niemals so eingerichtet.
Der große Raum ist immer schon Bibliothek gewesen und Adenauer ließ die Bücherschränke mit Vorhängen verhüllen. Er war nur Gast im Museum König, wahrscheinlich hat ihn der starke und unangenehme Geruch präparierter Tiere sehr gestört, so dass er sich so wenig wie möglich dort aufhielt, wie erwähnt, insgesamt nur ca. zwei Monate.




Alles original erhalten, aus der Zeit von Alexander König (1858-1940) und der Geruch von Konservierungsmitteln ist präsent. Eine Tür weiter ist ein recht großer Hörsaal, den wir ebenfalls besichtigten.


Die ausgestopften Tiere im Ausstellungsgelände "Lichthof" - hier der Bereich "Savannne", die Giraffen sind von Alexander König höchstpersönlich erlegt worden. Das Museum erstreckt sich über zwei Etagen und hat mehrere Themenbereiche.

Die Nutzung des Museums in der Nachkriegszeit ist eine interessante Station. Die Politik der Nachkriegszeit wird durch spezielle Führungen wieder lebendig. Mehrere Bundesministerien unterhielten noch bis 1957 dort ihre Büros, weswegen das Museum König fester Bestandteil des Wegs der Demokratie in Bonn ist.


 Gegenüber dem Museum gelangt man nach Überquerung der breiten Bundesstraße 9 über eine kleine Stichstraße an die Rheinpromenade.







Der "Museumsnachmittag" war sehr spannend und interessant.
Das Museum König ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Das nächste Mals muss die Artenvielfalt der Tiere unbedingt "erlebt" werden.
Bei Dieter hier auf diesem Weg nochmals Danke für diese tolle politische Führung im Naturkundemuseum!


Schönes Wochenende!