Dienstag, 15. Juli 2014

Offener Garten


Kommt mit, ich zeige euch den offenen Garten, den ich am Sonntag im Nachbardorf besucht habe!

Der Eingangsbereich ist schon eine Idylle!




Hier gibt es soviel zu sehen,
ein Fest für die Augen!
Ideen, Inspirationen und Anregungen













Ich bin begeistert!
So viele tolle Pflanzen, da wollt ihr doch sicher noch mehr sehen, oder?










Ein alter Schraubstock im Garten, macht sich gut! Und zum Thema Efeu konnte man Herrn Mario Hollmann befragen- bekannt durch Funk und TV- er sammelt Efeu und hat schon über 750 Sorten zusammengetragen, die meisten kann man bei ihm kaufen oder bestellen. klick hier: www.efeugarten.de










So ein schöner Garten mit vielen verschiedenen Bereichen ist eine Quelle der Inspiration für mich.
Danke Gisela und Gerhard- es war eine Freude!

Und die Efeuseite ist auch so interessant, müsst ihr wirklich unbedingt mal reingucken, auch wegen der noch anstehenden Ausstellungsstermine!

blumige Grüße

Marita!




Sonntag, 13. Juli 2014



Auf dem Land zu leben, in einem kleinen Dorf, wo jeder jeden kennt und "Neuigkeiten" meist innerhalb eines Tages die Runde machen - betrachte ich als Glück, ich sage sogar: 


Es ist ein Privileg! 
Ich bin ein Landkind und liebe das Leben hier. Die Städte am Rhein erreiche ich sehr gut durch die Bahnanbindung und meist reicht mir ein "Tagesausflug", zum Freund oder zum shoppen..., ich bin immer wieder froh, wenn ich nachhause komme.

Die Luft - auch gerade nach einem Regenguss - riecht einfach unbeschreiblich!

Ein Schwätzchen über den Gartenzaun mit der Nachbarin und den Geruch von frischem Heu oder in der kalten Jahreszeit von Holzbrand... das möchte ich nicht missen.

Neuigkeiten... da denkt man an alles mögliche, wer wann gestorben ist, wer krank ist, wer  fremdgeht, usw...
Aber es gibt auch die kleinen unscheinbaren Neuigkeiten!
In meinem Dorf gibt es einen Mann mit einem sehr großen Garten, er wird Bohnenhans genannt, weil besonders die grünen Schoten bei ihm gut gedeihen. Er wohnt in meiner Nachbarschaft und heute Morgen bin ich einfach hin und durfte "Saubohnen" mitnehmen, die sind nämlich jetzt reif und das hatte sich rumgesprochen.

Frische "dicke Bohnen" (Saubohnen, Puffbohnen) sind eine Delikatesse! Sogar zwei Sorten kann man in seinem Garten ernten: grobe, ganz dicke Saubohnen - die helleren auf dem Foto rechts - und die feineren grünen - auf dem Foto links.
 Da hab ich dann zwar eine Weile gebraucht, bis die Bohnenkerne aus ihrer dicken Hülle befreit waren, das Mahl, das es heute Mittag bei uns war, war dafür dann auch köstlich:



       Dicke Bohnen- rheinische Art
Eine sättigende Kalorienbombe, aber sowas von lecker...
das Bohnenkraut für dieses Gericht habe ich mir einem anderen Nachbarn gezupft...

 ... und genau dieser andere Nachbar brachte mir einen kleinen Eimer Kirschen vorbei... ist schon zwei Wochen her





Leckere Kirschpfannkuchen... und
die roten Hisbiskusblüten passen so gut dazu




Meine neue Kette aus Fimo habe ich nur wegen der Farbe hier eingestreut
genau wie diese Mohnblumen, die ich gebastelt habe.
 k



Echte Mohnblüten kann ich jetzt nirgends mehr entdecken, der Sommer ist schon weit fortgeschritten, Schafgarbe und Rainfarn dagegen verkünden den Hochsommer...
... wenn es nur nicht so oft regnen und gewittern würde...
Diesen Sonnenuntergang habe ich vor einer Woche fotografiert, das Gras auf der Obstbaumwiese ist immer noch nicht gemäht...
Aber beim Anblick des Himmels kommen mir diese Gedanken:
Der liebe Gott muss eine Frau sein...





Das kleine Kätzchen hat nun bei uns ein zuhause gefunden! 
Es heißt Nala und ist wie alle jungen Katzenkinder recht munter! Das Foto ist ein Handybild, demnächst folgen Fotos vom Katzenshooting.

Einen schönen Sonntag wünsche ich euch.
Macht das Beste draus!

Sonntag, 6. Juli 2014

Köln demonstriert Vielfalt

Wer von euch war schon mal beim CSD?

Die Abkürzung ist nichts politisches, sondern steht für Christopher Street Day und wird in Erinnerung an die Vorfälle vom 28. Juni 1969 regelmäßig von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen begangen. Zur Erinnerung an dieses Ereignis wird seitdem an diesem Tag gefeiert und gegen die Diskriminierung von sexuellen Minderheiten demonstriert. 
 Köln feiert den rosa Karneval-
titelte eine große Kölner Boulevardzeitung
und warum sollte man sich als "normaler Hetero" das bunte Treiben nicht ansehen?
Köln demnostriert Vielfalt-
also auf zur Party am Samstag  in die Kölner Altstadt!
Drei Bühnen mit Musik und Show und ein buntes Programm mit vielen Buden und Verkaufsständen boten alles für ein großes Straßenfest am "Alter Markt" und am "Heumarkt".








 Die Parade fand dann am Sonntag statt, ein riesengroßer Umzug mit über 100 Wagen und den Teilnehmern in sehr fantasievollen Kostümen, die ich aber nur kurz im TV gesehen habe.

Kritisiert am CSD wird, dass er zu komerziell und zu unpolitisch sei.

Das Treiben auf dem Straßenfest hat mir jedenfalls gut gefallen, wie man sieht!


Samstag, 5. Juli 2014

Sommerwiese




Meine große Wiese auf dem hinteren Teil des Grundstücks steht in vollem Gras.
Ich hoffe, dass der junge "Feierabend-Landwirt" sie in Kürze noch mähen wird, als Heu für seine Schafe. Mittlerweile steht das Gras sehr hoch und durch den Regen der letzten Zeit liegt es an einigen Stellen flach am Boden.

Mit diesen Fotos beende ich erstmal die "Land-Edition-Serie"...

Viele Grüße!
Marita


Donnerstag, 26. Juni 2014

... und noch einmal kommen hier Fotos einer Landpartie.
Ich liebe es in der Natur unterwegs zu sein, dabei unternehme ich eher selten richtige Wanderungen, es sind vielmehr ausgedehnte Spaziergänge.
Im Sommer gibt es nichts Schöners, als im Freien zu sein. Das Festhalten mit der Kamera lässt mich alles viel intensiver erleben.
Die Natur verschwendet jetzt Farben und Düfte. Eine herrliche Sommerzeit!
Im Garten blüht und wächst es und auf dem Land reift das Getreide.

Das Gedicht von Erich Kästner (1899-1974) bringt es auf den Punkt:

Der Juni

Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt.
Kaum schrieb man sechs Gedichte, 
ist schon ein halbes Jahr herum
und fühlt sich als Geschichte.

Die Kirschen werden reif und rot,
die süßen wie die sauren. 
Auf zartes Laub fällt Staub, fällt Staub,
so sehr wir es bedauern.

Aus Gras wir Heu. Aus Obst Kompott.
Aus Herrlichkeit wird Nahrung.
Aus manchem, was das Herz erfuhr,
wird bestenfalls, Erfahrung.

Es wird und war. Es war und wird.
Aus Kälbern werden Rinder
und, weil's zur Jugendzeit gehört,
aus Küssen kleine Kinder.













Weit in die Ferne schauen und die Landschaft genießen, führt mich gedanklich fort, weg von meinem Haus und Garten. Das ist ein bisschen wie Urlaub...

Findet ihr nicht auch, dass die Kühe regelrecht fotogen sind?
Ich mag besonders die Schwarzbunten Rinder - die heißen tatsächlich so - siehe hier klick, 
sie stehen im schönem Kontrast zur Landschaft.

Viele Grüße 
vom "Landei" 
Marita

hier ein Hinweis:
zur Zeit bearbeite ich meine Blogroll-Liste, d. h. ich habe die alte Liste gelöscht und erstelle einen neuen Blogroll. Allerdings muss ich ein paar Tage auf mein Notebook verzichten... Augenroll...es dauert also, bis es hier weitergeht.