Dienstag, 20. Mai 2014

Zuckersüß...

...sind diese Fotos!
Das Tochterkind hatte an Freitag Geburtstag, klar, dass ich ihr eine schöne Torte backe!
Diesmal war es eine Regenbogentorte.
Nicht schwer, aber zeitaufwendig.

sechs mal Teig abwiegen und einfärben für die verschiedenfarbenen Böden



jeden Boden dünn mit pürierter Erdbeermarmelade einstreichen,
eine Buttercreme herstellen und verzieren.
Alles kein Problem für mich. Für den Teig habe ich ganz normalen Rührteig genommen, die Böden aus Bisquitteig waren mir zu langweilig.
Buttercreme gelingt mir immer aus 250g zimmerwarmer geschlagener Butter mit 250 Zucker, den Topf mit dem aus einem Liter Milch gekochten Vanillepudding so lange abkühlen lassen, bis er die gleiche Temperatur wie die Butter hat, dann immer löffelweise den Pudding unter die Buttermasse einrühren.
Das Problem ergab sich beim Verzieren: einen Regenbogen aus Smarties hatte ich über die fertig eingestrichene Torte gelegt...
am nächsten Tag, waren die Smarties verlaufen, ein hässlicher matschiger Streifen zierte die Geburtstagstorte!
Also alles wieder abkratzen... zum Glück hatte ich noch Buttercreme übrig und konnte den "Schaden" beheben!


Neben Carinas Gästen fanden sich im Garten auch zuckersüße kleine Gratulanten ein!







Anouk, gerade drei, und ihr Bruder Ole, 19 Monate,
belebten den Garten teils lautstark, so dass die Mütter (Ulrike von Ullykat *klick* und ich) ihre nette Unterhaltung öfters unterbrechen mussten...


Luke beobachtete das muntere Treiben von der Terrasse aus und hätte sehr gerne mal an der Regenbogentorte genascht....


Allen Lesern wünsche ich viele Sonnenstunden!
Der versprochene Post vom "idyllischen Kleinod" folgt noch.

Marita

Dienstag, 13. Mai 2014

Freudenberg

Freudenbergs Fachwerkhäuser
sind ein beliebtes Fotomotiv. Dahin machten wir am 1. Mai einen  Ausflug. 

Zum Aussichtspunkt muss man etliche Stufen hinaufsteigen, dann bietet sich einem ein toller Blick.



Der historische Stadtkern umfasst 86 Fachwerkhäuser.
Es ist der sogenannte "Alte Flecken", ein Stadtkern der international als Baudenkmal gilt.
Die Stadt Freudenberg besteht aus 17 Stadtteilen und hat knapp 18.000 Einwohner.





Schwarz-weiße Fachwerk-Idylle

Ein wenig zur Geschichte:
Die Burg Freudenberg wird erstmals 1389 erwähnt. Innerhalb der Burgmauern entstand eine kleine Siedlung, deren Bewohnern man im Jahr 1456 die Rechte "eines Fleckens" gewährt hatte, d. h. stadtähnliche Rechte wie Marktrecht. Im Gegenzug waren die Bewohner verpflichtet die Burg zu verteidigen. 



Obwohl der Flecken direkt an einer wichtigen Handelsstraße von Köln nach Marburg lag, waren die Bewohner auf Ackerbau und Viehzucht angewiesen.
Zweimal brannte der Flecken ab. Das erste Mal im Jahr 1540. Man baute die Häuser etwas unterhalb der Burg wieder auf und hatte mehr Platz sich zu erweitern. Es wurden Brunnen und Gruben zur evtl Brandsicherung gebaut.
Das zweite Mal brannte der Flecken im Jahr 1666 ab. Heute steht noch ein Haus. Es ließ sich schlecht fotografieren, daher nur diese Bronzetafel.

Unmittelbar danach wurde die Stadt nach einem einheitlichen Plan des damaligen Landesherrn wiederaufgebaut. Die Burg war ebenfalls zerstört, die Steine der Ruine nutzte man  für die Kellergewölbe der Häuser. Kriege und weitere  Brände verschonten den "Alten Flecken"-

Die ganz in Fachwerk erbaute Innenstadt ist also heute immer noch so erhalten  wie vor 350 Jahren.

Es gab soviel zu fotografieren....











Zum Abschluss noch mal ein Freudenberg-Totale-Foto.

Von meinem Wohnort aus ist es nicht weit, über die Landstraße durch nette kleine Dörfer waren wir wir gemütlich in einer guten halben Stunde dort.
Ich hoffe, der Ausflug hat euch gefallen.
Hier noch die Lage des Siegen-Wittgenstein-Kreises in NRW:

: 


Nachdem wir in einer Eisdiele genüsslich ein Eis verspeist hatten- mit Blick auf die Fachwerkidylle,
fuhren wir noch zu einem weiteren Kleinod ganz in der Nähe. Das war auch soooo schön dort, die Fotos gibt es im nächsten Beitrag.

Bis dahin

Samstag, 10. Mai 2014

Muttertag

Mit meinen fast schon verblühten "Tränenden Herzen" wünsche ich allen einen wundervollen Muttertags-Sonntag!
Heute ist dieser Tag für mich nicht mehr wichtig. Es gab natürlich Zeiten, wo ich mich riesig über ein sauber abgeschriebenes Gedicht oder eine Bastelei aus Kindergarten und Grundschulzeiten gefreut habe. Meine Tochter und ich haben heute schon ein wenig den Sonntag vorgezogen, sie hat leckere Erdbeer-Käsekuchen-Muffins gebacken... leider habe ich keine Fotos davon gemacht...


Dienstag, 6. Mai 2014

Sonntagsausflug

Meine Wochenenden sind zweigeteilt, Samstags ist arbeiten im Garten angesagt und Sonntags bin ich meistens in Köln bei meinem R.
Dann lasse ich das Landleben hinter mir und besuche Galerien, Ausstellungen usw.
Wir schauen uns verschiedene Stadtteile  und Viertel an und ich tauche so ein wenig ins Stadtleben ein.
Es gibt so viel zu entdecken... An manchen eigentlich interessanten Dingen läuft man ungeachtet vorbei. Mir fällt dazu gerade der interessante Post über die Schildergasse von Dieter ein, wo es in seinem Beitrag über das Wallraf-Richarz-Museum auch um die Namensgebung der bekannten Kölner Einkaufsstraße geht, die drittmeistbesuchte Deutschlands übrigens. (Nachzulesen hier).

Es gibt viel zu sehen.... aber man  nimmt es nicht immer wahr. Ich werde hier schon mal über meine Aktivitäten in der Stadt berichten.
Als Einstieg beginne ich mit einem fröhlichen Kirmestreiben.

Zweimal im Jahr findet die Deutzer Kirmes statt, im Frühjahr und im Herbst.
Es ist Kölns größtes Volksfest. Immer um die Osterzeit werden auf dem Platz zwischen Deutzer Brücke und Severinsbrücke die Buden und Fahrgeschäfte aufgebaut. Die Frühjahrskirmes wird daher auch Osterkirmes genannt und dauert zwei Wochen.

Das Riesenrad sieht man schon von weitem.





Es übt seit ewigen Zeiten eine starke Faszination auf mich aus...obwohl ich doch eigentlich Höhenangst habe- 
Es kam wie es kommen musste- zwei Fahrkarten gekauft und ab in die Gondel!

Man muss immer zu viert in eine Gondel- das fanden wir schade, denn es waren noch genug freie Gondeln vorhanden, aber der Schausteller ließ sich nicht überreden und so hatten wir Gesellschaft eines jungen Pärchens mit Hund (namens "Ewald")


55 Meter hoch -
da hatten wir einen tollen Blick auf die Domstadt-
man darf nur nicht nach unten gucken...
der Rhein ist ganz schön breit ...
Ewald beeindruckte das allerdings überhaupt nicht.

Schnell ein paar Fotos gemacht, selbstverständlich habe ich das Pärchen mit ihrem Smartphone fotografiert, schließlich muss man ja an Andenken an die Fahrt im Riesenrad haben.



 Ehrlich gesagt, war ich froh,  wieder festen Boden unter den Füßen zu haben!
Belohnt habe ich mich für meinen Mut mit einem Waldmeister-Softeis!

Anschließend schlenderten wir noch weiter über die Kirmes, Spaß macht es uns immer "wirklich interessante Leute" zu gucken und zu fotografieren, aber die waren  am Sonntagnachmittag (noch) nicht unterwegs.

Geht ihr auch schon mal über eine Kirmes? Und steigt ihr in eine Gondel ein?

Grüße vom Land-
Marita



Freitag, 2. Mai 2014

Die Farben des Frühlings






Mint ist momentan meine Lieblingsfarbe. Ich finde die Farbe so schön, dass ich mir sogar einen Nagellack in diesem Farbton gekauft habe. Diese Frühlingsfarbe auf den Nägeln ist ungewöhnlich für mich, aber macht sofort gute Laune! Als hätte sie es gewusst, hat mir meine Freundin ein Armband gehäkelt- passt es nicht perfekt zum Schal und dem Lack?

Nun folgen meine liebsten Fotomotive im Frühling: Blütenbilder! Apfel, Flieder, Jap. Zierkirsche.







gefüllter Flieder an der Bushaltestelle im Dorf


Leider sind die wunderschönen Blüten die ich hier zeige schon alle verblüht...jetzt blühen schon Rhododendron und Rosen in meinem Garten, alles etwa drei Wochen früher als sonst.
Schöne Fotos von einem Ausflug, gestern am 1.Mai, zeige ich euch im nächsten Post.

Danke für eure Komplimente zu meinem letzten Post vom Photoshooting!Ich habe mich sehr darüber gefreut.

Lasst es euch gutgeh'n!
Genießt die schöne Zeit und eure Farben!