Samstag, 16. Dezember 2017

Mitte Dezember

Heute nehme ich euch mit auf einen kleinen aber sehr schönen Weihnachtsmarkt in meiner Gegend, die "Döörper Weihnacht" in Ruppichteroth. Die Bilder sind von vergangenem Samstag, Es lag ordentlich Schnee bei uns, für mich hieß das: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen! 😊 Zuerst Schnee schieben und kehren. Wir waren vergangenes Jahr auch auf dem Weihnachtsmarkt.
Mein post aus 2016 klick hier.http://daellerin.blogspot.de/2016/12/adventsstimmung.html
In diesem Jahr sind wir zeitig gestartet und haben sogar noch einen super Parkplatz gefunden und waren kurz nach der Eröffnung um 14.00 Uhr dort.  Die "Döörper Weihnacht" (Dorf-Weihnacht) ist ohnehin immer sehr romantisch und so verschneit wirklich ein besonders schönes Weihnachtsmarkt-Erlebnis. Straßen und Wege waren zwar matschig,  man musste etwas vorsichtiger gehen, aber es gab so viele schöne Dinge zum Schauen und Kaufen und Musik und Gesang...das entschädigte.




















Wir haben ein paar Kleinigkeiten gekauft, die kann ich hier nicht zeigen, und natürlich einen Glühwein getrunken und etwas gegessen. Das gehört für mich unbedingt dazu, ich liebe den Duft von Glühwein! Auf dem Markt gibt es ein breites Angebot an Speisen und Getränken, alles sehr hochwertig und teils in Bioqualität und viele regionale Gerichte, so z.B. "Panhas", wer es nicht kennt, kann sich mal mal schlau machen.
Die Döörper Weihnacht ist immer am 2. Advents-Wochenende, Samstag und Sonntag.

Die vergangene Woche verging im Flug. Mein wunderschön befüllter Adventskalender lichtet sich und nur noch wenige Tüten bis zum Heiligabend darf ich öffnen...so schön!
Danke an meiner "Kinder"!
Neben Job und Hausarbeit habe ich mich mit meinem Sohn an das Schreiben der Danksagungen zu seiner Priesterweihe und Primiz gemacht... die Doppel-Karten dazu habe ich gestaltet und bei einer Internet-Druckerei drucken lassen, 500 Stück. Ein großer Teil ist bereits verschickt, den Rest möchte ich noch bis Weihnachten verteilen.
Meine normale Weihnachtspost zu Schreiben steht aber auch noch an.
Ach ja, auf insgesamt drei sehr unterschiedlichen Weihnachtsfeiern war ich in den vergangenen beiden Wochen auch und zweimal in Köln auf den Weihnachtsmärkten...
Jetzt freue ich mich auf den 3 Advent, also auf den morgigen Sonntag, ganz ohne Druck und Stress.






★★★

herzliche Grüße
Marita

Samstag, 9. Dezember 2017

Wildvogelfütterung

In diesem Jahr habe füttere ich seit Ende Oktober an verschiedenen Stellen im Garten die Vögel.
Inzwischen haben sich die Futterplätze "herumgesprochen" und es ist reger Betrieb.
Jeden zweiten Tag muss ich die drei Futtersilos neu befüllen und Meisenknödel aufhängen.
Beonders morgens und vor Einbruch der Dämmerung finden sich viele Vögel ein.
Leider habe ich unter der Woche kaum Zeit zu fotografieren. Diese Bilder sind vom 1. Advent. Leichter  Schnee auf den Bäumen und Gezänke im Walnussbaum.
Eichelhäher und Buntspecht lieferten sich ein Gekeife, das mich ans Fenster lockte. 








Das kleine Rotkehlchen beobachtet alles von unten. Aktuell bin ich mich noch am schlau machen, ob das rote Brust- und Bauchgefieder auch zum Buntspecht gehört, oder ob ich da einen Dompfaffmännchen fotografiert habe.

Es macht Spaß die verschiedenen Vögel zu beobachten,
Da kann ich noch viele Bilder zeigen.
Heute hat es geschneit und mein Garten ist ein Wintertraum.





Sonntag, 3. Dezember 2017

1. Advent

Es ist winterlich geworden, heute schneit es sogar. 
Ich habe dieses Jahr eine große "Vogelfütterungs-Aktion"gestartet 
und zur Zeit herrscht reger Flugbetrieb 
an den verschiedenen Futterstellen in meinem Garten.
Bilder davon zeige ich demnächst.
Heute zeige ich meinen diesjährigen Adventskranz 😊.. 
es ist ein Adventsbrett geworden und ich habe außer den vier Kerzen nix investiert 
sondern die Deko verwendet die in den Kisten schlummerte 
und mit Naturmaterialen ergänzt.



Heute Nachmittag singe ich in unsererm schönen Siegtaldom, 
das alljährliche Benfiz-Adventskonzert des Kirchenchores. 
Ich bin immer ein wenig aufgeregt, dass alles klappt und man keinen Einsatz verpasst, 
die Stücke sind schon sehr anspruchsvoll.

Nun wünsche ich allen meinen Lesern 
ebenfallls ein schönen Adventssonntag!

❤❤❤

Mittwoch, 8. November 2017

Berlin im Herbst 2. Teil


In Berlin gibt es geradezu unendlich viele Möglichkeiten, etwas zu unternehmen – andererseits kann einen die Auswahl fast erschlagen. Wir haben uns am zweiten Tag für eine Touri-Tour mit einem Hop-on-Hop-Off-Bus entschieden. Am Checkpoint-Charly, einem typischen Berlin-Touri-Hot-Spot, sind wir ausgestiegen und sind ein bisschen zu Fuß weiter. Überhaupt sind wir sehr viel auf den Beinen gewesen.  Es ist  wichtig, sich nicht  zu viel auf einmal vornehmen und stattdessen die Dinge, die besonders Spaß machen, ausgiebig genießen.



Wir sind ein wenig über die Friedrichstraße gebummelt. Im inzwischen geschlossenen Luxus-Kaufhaus Quartier 206 war wenig los, mir gefiel der Artdecó-Stil sehr gut - Zeit für einen kleinen Foto-Stopp..
  


Am Gendarmenmarkt hat es uns besonders gut gefallen. Er ist Berlins schönster Platz...






Am Brandenburger Tor waren wir auch.
Es waren keine Touri-Berliner-Bären dort, ungewöhnlich. Stattdessen sind wir von einen Obdachlosen angesprochen worden... ein nicht mehr ganz so junger Mann, der uns seine Lebensgeschichte erzählt hat.




Am Abreisetag haben wir unser Gepäck im schicken Hauptbahnhof deponiert und sind ein wenig durchs Regierungsviertel gebummelt, am "Alex" umgestiegen mit der Linie 100 quer durch Berlin gefahren, am Kurfürstendamm im ehemaligen Café Kranzler einen Kaffee getrunken.
 Kerzen und Blumen  erinnern an den Terror-Anschlag vom 19. Dez. 2016, als ein LKW in den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche fuhr. 12 Tote und 55 Verletzte.

Am Nachmittag ging es mit der Bahn wieder nach Köln. Vorher machten wir bei herrlichem Wetter eine letzte Station am Reichstag. Die Jacke, die ich trage ist neu, es ist meine zweite Softshelljacke, ich noch eine dunkelblaue. Ich bin ganz glücklich damit, sie ist innen mit weichem Fleece gefüttert.





Wenn ich hier so den blauen Himmel sehe, überkommt mich Wehmut... nun ist November und typisches Schmuddelwetter, nasskalt.

Habt es fein!
Marita


Freitag, 27. Oktober 2017

Berlin im Oktober

Am vergangenen Wochenende war ich in Berlin! 
Vor sieben Jahren war ich das erste Mal in der Hauptstadt, damals war es eine mehrtägige Fahrt des Bundespresseamtes für politisch Interessierte.
Wenn man nur knappe 3 Tage Zeit sich die Stadt anzuschauen, muss man ja quasi auf Tourismuspfaden wandeln um ein paar der wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen. 

Es gibt so viele Möglichkeiten die Stadt zu entdecken... wir haben es so gemacht wie im Mai in Paris, am Anreisetag haben wir uns nur ein Ziel vorgenommen, das war der Alexanderplatz mit dem Fernsehturm. 

Der Alexanderplatz ist seit 1805 nach Zar Alexander I. benannt und wurde einst als Exerzier- bzw. Marktplatz benutzt. Der Platz war schon immer einer Verkehrsknotenpunkt, bereits seit 1847 fuhren Pferde-Omnibusse von hier ab.
Das Berliner Straßenbahnnetz ist eines der ältesten und größten der Welt. Die erste elektrische Straßenbahn der Welt fuhr schon im Jahr 1881 am Alexanderplatz ab. Wie lebhaft muss es ab der Jahrhundertwende zugegangen sein ...zwischen Kutschen, Pferde-Omnibussen,  Pferde-Straßenbahnen und elektrischen Straßenbahnen  gab es noch keine Autos. 20 Jahre später dominierte zwar immer noch der Pferdeverkehr in der Stadt, doch bereits sehr  dichter Verkehr machte den Platz zu einem Engpass. Die politischen Verantwortlichen entwarfen Pläne um den Alexanderplatz zu einem "Weltschauplatz" zu verändern, mit klaren geradlinien Gebäuden und Leuchtreklame am Abend. Doch den stetig wachsenden Verkehr zu bewältigen ließ sich jedoch nicht mit diesen Plänen zu verbinden.
Die neu gegündete Berliner Verkehrs-AG erweiterte das Verkehrs-Netz, ab 1930 fuhren am Alexanderplatz 2 U-Bahn-Linien ab.  Bereits 1931 sind etwa zehn Millionen Menschen mit der U-Bahn unter ihm durchgefahren. Und erst in den 30er Jahren hat das Auto die Fuhrwerke verdrängt, aber nicht völlig.Während des zweiten Weltkriegs wurde ein Großteil des Alexanderplatzes zerstört und man musste große Teile wieder neu aufbauen. 

Zu DDR-Zeiten wurde der Platz zur Fußgängerzone und vergrößert.

Nach dem Fall der Mauer wurde der Alexanderplatz  an das Stadtnetz angebunden, rund 350.000 Menschen frequentieren den Platz täglich. Auf fünf Verkehrsebenen ist der Platz nach wie vor ein Verkehrsknotenpunkt.





Allerdings kam es in schwierigen Zeiten, zu Aufständen und  Kriegszeiten auch zu Straßenkämpfen auf dem Alex. 
Und auch heute ist der Alexanderplatz der Kriminalitätsschwerpunkt Nr. 1. 
Laut rrb.24 Panorama vom 04.09.17:

Die Zahl der Delikte hat sich dort zwischen 2008 und 2016 nahezu verdoppelt. 7.820 Straftaten wurden im vergangenen Jahr rund um den Fernsehturm gezählt - das sind mehr als 21 am Tag, wie eine Detailauswertung der Berliner Polizei zeigt, die dem rbb exklusiv für alle zehn kriminalitätsbelasteten Orte in Berlin vorliegt.
Wie es in der jüngsten Kriminalstatistik heißt, wurde hier  das Messer im Jahr 2016 genau 2625-mal bei Straftaten gezogen – das ist der zweithöchste Wert seit 2008!
Die Gewerkschaft der Polizei hat vor kurzem neben der Weltzeituhr Unterschriften für mehr Videoüberwachung ggesammelt.„Der Alexanderplatz ist noch immer ein Hotspot für Kriminalität und gewalttätige Auseinandersetzungen“, sagte GdP-Sprecher Benjamin Jendro. Bekanntlich unterstützen beide Polizeigewerkschaften und die CDU den Volksentscheid für fest installierte Videokameras an Kriminalitätsschwerpunkten. Die Koalition setzt dagegen auf eine „mobile“ Videoüberwachung. Zwei fahrbare Anlagen sollen bald an verkaufsoffenen Wochenenden oder bei Festen eingesetzt werden, vor allem am Alex.
Wir haben den Alexanderplatz als Ausgangspunkt für Weltzeituhr, Fernsehturm und Nikolaiviertel genutzt. Wirklich schön ist der "Alex" nicht, für mich hat er den Charme aus den 70ern, viel Beton, viel zu sehen gibt es nicht. Aus diesem Grund habe mich für die Historie des Platzes interessiert.



Mein größtes Highlight unseres Berlinaufenthalts war der Besuch des Fernsehturms. Ich finde ja, dass Berlin keine spektakuläre Skyline wie Köln oder Dresden hat, dafür ist der Fernsehturm eines der Wahrzeichen von Berlin - an ihm kommt keiner vorbei, man sieht ihn schon von Weitem.


Mit 368 Metern ist er das höchste öffentlich zugänglicche Gebäude Europas. 
Der Fernsehturm Berlin wurde am 3. Oktober 1969 eingeweiht – kurz vor dem 20. Geburtstag der DDR.



Zwei Hochgeschwindigkeits-Aufzüge bringen einen in nur 40 nach oben bis auf 203 m. Während der Aufzugfahrt sollte man nach oben schauen - das Glasdach des Aufzuges gibt während der Fahrt einen Einblick ins Innere des beleuchteten Schachtes.
Die Aussicht aus den 60 Panoramafenstern ist unvergesslich, man hat einen einzigartigen Rundumblick auf die Stadt.



Wir haben anschließend im darüber gelegenen Drehrestaurant noch eine Stunde ganz Berlin im 360° Winkel erlebt, ohne einen Schritt zu gehen. Bei Kaffee und Kuchen sind all die bekannten Bauwerke an uns vorbeigezogen... Damit  man vor lauter Freude nicht die wichtigsten Sehenswürdigkeiten vergisst, sind auf den Glasscheiben die entsprechenden Bauwerke eingeritzt/geätzt.


Auch wenn es ein wolkiger Tag war, hat sich der Fernsehturm-Besuch gelohnt.
Auf rückwärtigen Seite des Alexanderplatzes boten sich in der Dämmerung tolle Ausblicke auf  das Rote Rathaus und die Marienkirche. Sogar eine kurze "Blaue Stunde" gab es. Die Museumsinsel mit dem Berliner Dom zeigte sich schön angestrahlt.









Im Nikolaiviertel machten wir einen schönen Abendspaziergang.
In diesen Viertel hat Berlin seine Wurzeln. Berlin ist keine alte Stadt, eine erste Urkunde erwähnt den die Siedlung Cölln im Jahre 1237. Die Nikolaikirche am Spreeufer  wird 1230 fertiggestellt. 

Im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört, hat man das Viertel mit eibem Bürgerhausensemle im Originalstil komplett neu rund um die Kirche gebaut. 

Ich zeige noch einen Teil 2 vom Berlin-Trip.

Bis dahin- Schönes Wochenende!
Herzlichst
Marita