Mittwoch, 22. April 2015

Vom Aufräumen und Ausräumen

Hört sich für mich ein wenig wie aus einem Märchen an.. ist es aber defacto nicht!
In der Tat bin ich seit Wochen dabei, jeden Tag mein Elternhaus leer zu räumen.
Ein komplettes Haus in relativ kurzer Zeit von allem zu befreien, erfordert viel Kraft und Energie, von der Zeit mal ganz abgesehen.
Heute gibt es ein paar Bildchen dazu.

In der Küche wurde angefangen.

 
 
Tatkräftig half das Tochterkind. Einen ganzen Sonntag... bei schönstem Frühlingswetter.
Wir entdeckten einen regelrechte Schürzensammlung, aus Spaß band sie sich eine Halbschürze um... :-)
 
 
 
Befreit von fünf Schichten (!!!) Tapeten sind die Wände der Küche.
Mein Elternhaus stammt aus dem Jahr 1929.
Die alten Türen - die kleine links führt in einen Vorratsraum-
haben ihren eigenen Charme und bleiben so wie sie sind.
Wenn sie erzählen könnten... aus 8 Jahrzehnten...
 
 
Blick vom Flur in die Küche. Die Eichenholzdecke ist inzwischen weiß gestrichen, ebenso der Fliesenspiegel.





 
Am Sonntag vor zwei Wochen habe ich einen spontanen Hausflohmarkt veranstaltet,
ohne groß die Werbetrommel gerührt zu haben.
 
Dieses Model hat mir geholfen, Menschenmassen anzulocken.
 
Hat geklappt, denn immerhin habe ich 175 Euronen eingenommen und bin einiges losgeworden.
Sogar eine alte Nussbaumkommode, die ich aber nicht weggegeben habe, ohne sie vorher aufzupolieren.

 
 
 
 
Demnächst werde ich immer wieder mal Renovierungsfotos zeigen.
 
Das Haus verändert sich stetig. Es setzt viel Energie frei, zu sehen, wie das alte Haus zu neuem Leben erwacht.
Am 1. Juni ziehen die Mieter ein.
Ich bin sehr sehr froh, ganz patente  Mieter gefunden zu haben. Sie renovieren das Haus nach ihren Wünschen. Für mich ein wahrer Glücksfall! Das finanziere ich sehr gerne.
 
Liebe Grüße
Marita
 

Kommentare:

  1. Liebe Marita,oh da hast du ja einiges vor..
    Ist doch schön zu sehen,was alles wieder gemacht wird und da gewesenes geschätzt wird.
    Viel Kraft wünsche ich dir..
    L.G.Edith.

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  2. Wow.. da hast Du aber viel zu tun, Marita!! Eine Haushaltsauflösung ist eine echt schwierige Herausforderung. Ich wünsche Dir alle Kraft, die Du dazu brauchst. Herzlichst, Nicole

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  3. Puh das ist viel arbeit.Ich musste in jungen Jahren schon das Elternhaus räumen und kurz danach das meiner Oma.Ich weiß was das an arbeit ist.Was haben wir alles geschleppt,für den Spermüll,dann für einen Verkauf.
    LG
    Nicole

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  4. Liebe Marita,

    es ist viel Arbeit, aber es geht vorwärts.

    Alles Liebe
    Elisabeth

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  5. Hallo Marita,

    einen Hausflohmarkt, schön, ich kann mich noch erinnern als der Haushalt meiner, leider verstorbenen, Großeltern aufgelöst wurde. Das Haus stammt auch so aus dieser Zeit, da waren noch handgemalte Tapeten bei der Renovierung hervorgekommen :)

    Freut mich für Dich, dass Du nette Mieter gefunden hast :)

    Liebe Grüße aus dem sonnigen Odenwald
    Björn :)

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  6. Sehr fleißig liebe Marita,
    ich stelle mir das sehr emotional vor, aber ich denke, dass du froh bist, wenn alles fertig ist und das Haus nicht mehr leer ist.
    Die Puppe ist ja ein wahres Schätzchen ♥
    LG Sabine

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  7. Guten Morgen Marita,
    ich komme mir ein Jahr zurück versetzt vor.
    Wir haben auch das Elternhaus ausräumen müssen.
    Sohnemann hat geholfen vieles bei ebay einzustellen.
    Und unter Schichten von Tapeten aus den 30ern und 60ern kamen noch handschriftliche Eintragungen mit Bleistift von meinem Vater zu Tage, der schon länger tot ist.
    Ich mußte mir so manche Träne verkneifen.
    LG - Heike

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  8. Dann war Euer Flohmarkt ja richtig erfolgreich. Kein Wunder, die hübsche Dame hätte mich auch angelockt.
    Ich wünsch Dir Kraft und Ausdauer es zu Ende zu bringen.
    Lieben Gruß
    Sabine

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  9. Hallo Marita,
    diese Arbeit kenne ich nur zu gut, denn vor einigen Jahren haben wir mein Elternhaus auch leergemacht und was da alles so zum Vorschein kam. Das mit den Fliesen würde mir auch für unsere Küche gefallen, doch ich glaub diese Aktion würde ich nicht überleben, wo wir doch vor knapp 9 Jahren alles neu gemacht haben. Allerdings hat sich ja durchs Bloggerland der Geschmack kpl. geändert und heute würde ich vieles anders machen.
    GlG Christina

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  10. Hallo Marita,

    was sind das für Gefühle ... das Elternhaus auszuräumen?
    Sicher brauchst du viel Kraft dazu ...
    Die Bilder von dem Haus sind schön ... so ein Haus zu haben ist ein richtiger Schatz.
    Hier in München leider kaum bezahlbar ...

    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.
    Herzliche Grüße

    Jutta

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