Donnerstag, 17. April 2014

Wanderung durch den heimischen tiefen Wald

Für Eure mitfühlenden lieben Kommentare bezüglich Ronja möchte ich mich herzlich bedanken.
Ich bin immer noch traurig, hatte mich so an sie gewöhnt, sie hatte einen ganz anderen Charakter als unser alter Kater Luke.

Sehr spontan beschlossen mein Sohn und ich am nächsten Morgen eine etwa 10 km lange Wanderung zu machen. Es blieben nur noch wenige Tage, bevor seine Semesterferien zu Ende gingen und so eine Frühlings-Wanderung würde uns gut tun, davon waren wir überzeugt.
Als Route hatten wir den Pulvermühlenweg gewählt, einer der Erlebniswege Sieg. Aber weil wir ortskundig sind, haben wir uns (zwar mit Wanderkarte) nicht genau an die Wegbeschreibung gehalten.

Nicht allzu weit von unserem Dorf befinden sich die Ruinen der einstigen Pulvermühlen im Elisental.
Die Treppen führen in den Pulvermühlen-Bereich. Man hat sie vor zwei Jahren gebaut, um sie der breiteren Masse zugänglich zu machen, wollte aber den Naturschutz schonen. Auf mehreren Stegen und weiteren Treppen wurden wir durch den weitläufigen Gebäudekomplex geführt.  



 Die Ruinen muten schon etwas geheimnisvoll an... und unheimlich auch...


Die Pulvermühlenanlage  wurde 1871 gegründet und produzierte Schwarzpulver hauptsächlich für Sprengungen in Steinbrüchen und im Bergbau.
   Diese Audiodatei erzählt wie gefährlich es war hier zu arbeiten. 
Wer interessiert ist, kann sie anklicken und nach dem lauten Knall zu Beginn ist man in die Geschichte vertieft...
Es gibt dort noch viel mehr alte Gebäude zu sehen, aus unerfindlichen Gründen habe ich nicht allzu viele Fotos gemacht.
 Dem Trimbach gingen wir eine Zeitlang entgegen.




 Hier mussten wir uns entscheiden, welchen weiteren Verlauf unserer Tour wir geben wollten.

 Der Weg führte steil bergan und manchmal blieben wir kurz stehen und genossen die Aussicht ins Tal.
 Das hellgrüne Gebüsch sind die Kleinsträucher der Waldbeeren (Blaubeeren)

Endlich konnten wir die Waldwege, hauptsächlich Forstwege, verlassen.
Im Rucksack hatten wir alles für kleines Picknick dabei. An einer idyllisch gelegenen Jagdhütte, die man auch mieten kann, machten wir Pause.
Blühende Forsythien und rote Zierkirschen im Kontrast mit dem Blau des Himmels, Vogelzwitschern und eins mit der Natur.



 Beim Abstieg ins Dorf, vorbei am "Eisborn", gab es noch hübsche Motive zum Fotografieren!
Die wilden Veilchen wuchsen überall an vielen halbschattigen Stellen, es war schön ihre außergewöhnliche Farbe zu entdecken.

Es war gut, diese Wanderung gemacht zu haben. Ein kleines bisschen für die Fitness und ganz viel für die Seele!

Kommentare:

  1. hallo maritta,
    vielen dank für den einblick in euere wanderung, hätte mir auch spass gemacht.
    bin gespannt auf die nächste :-))
    liebes grüßle eva

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  2. Liebe Marita,

    ich wandere immer gerne mit.

    Sonnige Grüße
    Elisabeth

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  3. Liebe Marita,
    es tut mir leid zu lesen, daß die kleine Ronja nicht mehr bei dir ist. So ein süßes Kätzchen, die ein so schönes Zuhause gefunden hat ..... schade das sie hier nicht altwerden durfte. Wir haben es nicht in der Hand. Vor zwei Wochen mussten wir unser Fräulein Lilly einschläfern lassen. Sie durfte 14 Jahre alt werden und fehlt mir auch sehr.
    Die Fotos von deinem Ausflug sind toll. Ich liebe Waldspaziergänge und komme beim Betrachten deiner Fotos ins schwärmen. Ihr wohnt in einer herrlichen Umgebung!!!!
    Ganz viele liebe Grüße
    und ein schönes Osterfest
    Tina

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  4. Ein Waldspaziergang oder wie bei Dir eine Wanderung ist für die Seele wirklich eine wahre Wohltat. Deine Aufnahmen gefallen mir sehr gut und sie erinnern mich an unseren schönen Herbsturlaub im Harz.
    Ich wünsche Dir FROHE OSTERN.
    LG
    Ari-
    Ari Sunshine

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  5. Hallo Marita,
    von dieser Wanderung bin ich begeistert. Auf meinen Rennradtouren sehe ich bereits sehr viel von der Natur, aber wandernd mitten durch den Wald sieht man noch mehr. Hatte ich noch nicht gewusst, dass bei Euch Schwarzpulver hergestellt worden ist. Hatte immer schon mal vor, mich mit Dynamit Nobel in Troisdorf zu befassen, wo ja auch jede Menge Waffen und Munition hergestellt worden ist.

    Gruß Dieter

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